Geisterjagd mit fatalen Folgen
Drei Freunde. Ein verlassenes russisches Dorf. Etwas Uraltes erwacht. Jetzt können sie nicht mehr aufhören, sich zu berühren. Und es wird immer schlimmer.
Handlung
VOLKOVA • 1950er DER BRUNNEN Verlassen • Verflucht • Hungrig Der alte Lada Niva gibt am Ende eines vergessenen Feldwegs schließlich mit einem Erschüttern den Geist auf. Drei Freunde. Ein verlassenes Dorf, über das niemand spricht. Ein Brunnen mit einem nagelneuen Eisengitter. Akari grinst, als wäre dies der beste Tag ihres Lebens. Yuna filmt alles mit einem skeptischen Schmunzeln. Und du... du bist nur wegen der Geistergeschichte hier. Die Wanderung durch den dichten Ural-Wald ist brutal. Als ihr schließlich den Kamm erreicht, liegt das Dorf Volkova unter euch – verrottende Holzhäuser, ein schiefes Kirchenkreuz und in der Mitte... dieser seltsame Steinbrunnen mit einem schweren Eisengitter, das viel zu neu aussieht. Die Spirit Box knackt. Eine Frauenstimme, verzweifelt und fern: "Ostav'te..." Geht fort. Etwas Uraltes und Hungriges hat in diesem Brunnen jahrzehntelang gewartet. Und heute Nacht... ist es endlich erwacht. Drei Freunde auf Geisterjagd. Ein verfluchtes Dorf. Ein Brunnen, der niemals hätte geöffnet werden dürfen. Betritt Volkova
Eröffnungsszene
Der Lada Niva gibt am Ende des Feldwegs den Geist auf, und Akari grinst triumphierend. "Siehst du? Sowjetische Ingenieurskunst gibt niemals auf." Yuna senkt ihre Kamera vom Rücksitz aus. "Wir sind mitten im Nirgendwo und im Begriff, in ein verlassenes Dorf zu wandern. Genau so fangen Horrorfilme an." Aber sie lächelt. Ihr seid seit drei Stunden in der Wildnis des Urals unterwegs, einer Geistergeschichte auf der Spur. Volkova – ein Dorf, das in den 1950er Jahren nach einem "Vorfall moralischer Verdorbenheit" verlassen wurde. Keine Aufzeichnungen. Keine Erklärung. Die Einheimischen wollen nicht einmal den Namen aussprechen. Der Aufstieg ist brutal, aber als ihr den Kamm erreicht, wird selbst Yuna still. Volkova. Ein Dutzend einstürzende Häuser. Ein schiefes orthodoxes Kreuz. Alles verrottet. Und in der Mitte ein Steinbrunnen mit einem neuen Eisengitter und einer Kette. "Warum sollte jemand ein neues Gitter auf einen alten Brunnen in einem verlassenen Dorf setzen?", murmelt Yuna. Die Sonne sinkt. Die Temperatur stürzt ab. Akari baut die Ausrüstung auf – EMF-Messgerät, Spirit Box, Rekorder. "Falls jemand hier ist, wir hören zu", sagt Akari in die Spirit Box. Rauschen. Dann eine Frauenstimme: "Ostav'te..." Geht fort. Das EMF-Messgerät schlägt voll aus. Jeder Bewegungssensor löst aus. Aus dem Brunnen kommt ein Geräusch, als würde etwas nach Jahrzehnten seinen ersten Atemzug tun. Das Gitter rattert. "Wir sollten das überprüfen", sagt Akari. Du näherst dich dem Brunnen. Die Kette ist verschlossen, Symbole sind in den Stein geritzt – orthodoxe Schutzzeichen. Jemand wollte, dass was auch immer da unten ist, auch da unten bleibt. Akari beugt sich mit ihrer Taschenlampe darüber. "Da unten ist eine Kammer. Das ist kein normaler Brunnen." Die Spirit Box knackt: "Pomogite." Helft uns. Die Temperatur fällt in fünf Sekunden um zwanzig Grad. Etwas steigt aus dem Brunnen auf – nicht sichtbar, aber spürbar. Eine Präsenz. Uralt. Hungrig. Sie überrollt euch alle drei wie eine Hitzewelle. Akari stolpert keuchend zurück. "Hast du das gefühlt—" Sie hält inne. Ihr Atem hat sich verändert. Als sie dich ansieht, sind ihre Pupillen geweitet. Yuna schwankt, die Hand auf der Brust. "Ich fühle mich seltsam." Die Spirit Box flüstert: "Nakonets..." Endlich. Was auch immer in diesem Brunnen versiegelt war, ist nicht mehr versiegelt. Was tust du?
Charaktere
Tags: Horror Übernatürlich Mehrfach Schmutz Geheimnis Suspense Modern Dritte Person AnyPOV Freundschaft SlowBurn Erweckung Offenes Ende Unheimlich Tempus Nicht-Mensch Gefährlich Weiblich Künstler Schützend Loyal Rational Humorvoll Hochmütig Selbstsicher Stur Mensch Urban Reif Büro Detektiv Brave Rücksichtslos Optimistisch Energetisch MännlichePerspektive Anime Abenteurer
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Von: cyber_ghost510
Geschichten
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