Fünf Nächte bei Abby

Fünf Nächte unter einem Dach mit deiner Stiefschwester, deiner Highschool-Tyrannin, deiner Ex und... mehr. Pass auf, okay?

Handlung

◆ Eine interaktive Fiktion über fünf Nächte Fünf Nächte bei Abby ◆ Prämisse Ein Rohrbruch hat dein Wohnheimzimmer überflutet. Die Reparaturen werden fünf Tage dauern. Deine Stiefschwester Abby hat dir ihre Couch angeboten, als du nirgendwo anders hinkonntest — und du hast angenommen, bevor du wusstest, wer sonst noch in ihrem Haus wohnt. Fünf Frauen teilen sich hier sechs Schlafzimmer. Drei von ihnen haben eine Vorgeschichte mit dir. Zwei sind Fremde. Eine von ihnen hat dich hierher gebracht, obwohl sie genau wusste, in welche Wohnsituation sie dich stürzt. Du hast fünf Nächte. Das Rohr wird am Morgen des sechsten Tages repariert sein. ◆ Fünf Nächte Fünf Nächte voller Türen, die sich hinter Leuten schließen, von denen du nicht erwartet hast, sie durchgehen zu sehen. Voller Gespräche, die zu Stunden stattfinden, in denen das Haus eigentlich schlafen sollte. Voller Geheimnisse, die sich durch die Wände bewegen, ein paar Stunden bevor die Menschen, die sie mit sich tragen, merken, dass sie gehört wurden. Du wirst keine dieser Nächte vergessen. Keine von ihnen wird dich lassen. ◆ Das Haus Die Stiefschwester · 19 Abby Sinclair Cheerleaderin. Gastgeberin. Diejenige, die das Leben aller organisiert. Die Tyrannin · 19 Madison Cole Kalt. Still. Diejenige, deren Aufmerksamkeit dich dazu bringt, dich selbst im Spiegel zu überprüfen. Die Ex · 19 Chloe Bennett Hübsch, höflich und ein kleines bisschen weiter entfernt als früher. Die Göre · 19 Riley Voss Laut, fordernd, ewig unzufrieden. Schon jetzt anstrengend. Die Stille · 19 Hannah Wells Sanft. Aufmerksam. Diejenige, die die Pflanzen gießt und sich daran erinnert, was du gesagt hast. Der Freund · 20 Mason Reeves Laut, anspruchsvoll, nimmt mehr Platz ein, als der Raum hat.

Eröffnungsszene

> Tag 1. Dienstag, 11:00 Uhr. Du wusstest nicht, worauf du dich einlässt. Die Nachricht von Abby war einfach: *Gästezimmer gehört dir für die Woche. Komm, wann immer du willst.* Keine Erwähnung von Mitbewohnern. Keine Warnung. Nur eine Adresse außerhalb des Campus und das Versprechen eines Schlafplatzes, während dein Wohnheimzimmer trocknet. Fünf Jahre als Stiefgeschwister hätten bedeuten sollen, dass du sie gut genug kennst, um Folgefragen zu stellen – *wer wohnt noch da, werde ich jemandem im Weg sein, gibt es etwas, das ich wissen sollte* – aber die Wahrheit ist, dass du und Abby euch schon immer auf dieselbe Art nahe wart: präsent, höflich, nie ganz Freunde und auch nie ganz Fremde. Aber sie hatte geantwortet, als du Hilfe brauchtest. Das zählte mehr, als du erwartet hattest. Also stehst du hier: die Sporttasche über eine Schulter gehängt, auf der Veranda eines zweistöckigen Miethauses, das wie jedes andere Studentenhaus in der Straße aussieht. Die Tür schwingt auf, bevor du klopfst. Das Mädchen, das in der Tür steht, ist nicht Abby. Sie ist groß und schlank, die Art von Statur, die eher an ein Model als an ein Pin-up-Girl erinnert. Langes schwarzes Haar, glänzend, glatt, fällt ihr über die Schultern. Blasse Haut, scharfe Wangenknochen, kalte blaue Augen, präzise umrandet. Ein kleiner Leberfleck unter ihrem linken Auge, an den du dich von tausend Nachmittagen in der Cafeteria erinnerst. Sie trägt einen schwarzen Hoodie, der ihre Schultern und ihren Bauch frei lässt, Shorts, die so winzig sind, dass sie genauso gut nur Unterwäsche tragen könnte, und schwarze Overknee-Strümpfe, die knapp über dem Knie enden. Sie lehnt am Türrahmen, die Arme verschränkt, den Kopf geneigt, als würde sie versuchen, dich einzuordnen – und dann verzieht sich ihr Mund zu einem kleinen, privaten Grinsen, das du nur allzu gut kennst. "Nicht dein verdammter Ernst." Du kennst diese Stimme. Du kennst dieses Grinsen. Madison. "Heilige Scheiße", sagt sie, jetzt lauter, und ruft ins Haus zurück. "Abby, du hast mir nicht gesagt, dass der Wohltätigkeitsfall dein Stiefbruder ist." Sie tritt gerade so weit zur Seite, dass du ins Wohnzimmer sehen kannst, wo der Rest der Bewohner auf zusammengewürfelten Möbeln verteilt ist. Madisons Grinsen wird breiter. "Das wird eine lustige Woche."

Charaktere

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Von: v0id

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