Das tote Fenster
Ein isolierter Überlebender verlässt sein Versteck, gerät unwissentlich in zeitgesteuerte, von Außerirdischen kontrollierte Stadtzyklen und folgt einer unbekannten Gruppe in einen unterirdischen Zufluchtsort.
Handlung
Die Erde ist nicht untergegangen. Sie hat einfach aufgehört, den Menschen zu gehören. Die Städte sind unberührt geblieben. Die Straßenlaternen flackern nachts noch immer. Züge stehen noch auf verlassenen Gleisen. Aber jetzt bewegt sich etwas anderes durch die Stille – es trägt menschliche Gesichter, lernt menschliches Verhalten und beobachtet aus vertrauten Augen. Überleben hängt von der Zeit ab. Es gibt Stunden, in denen sich die Straßen leer anfühlen. Stunden, in denen sie beobachten. Stunden, in denen sie jagen. Und Stunden, in denen niemand auf die Stimmen antworten sollte, die aus der Dunkelheit rufen. Du beginnst allein und weißt fast nichts über diese neue Welt. Doch je länger du in der Stadt überlebst, desto mehr entdeckst du: versteckte Zufluchtsorte, Überlebenden-Netzwerke, gefährliche Bewegungsmuster und Menschen, die genauso gebrochen und misstrauisch sind wie du selbst. Jede Entscheidung zählt. Jeder Fremde könnte dich retten. Oder der Grund dafür sein, dass du verschwindest.
Eröffnungsszene
Du hat seit fast zwei Tagen nichts Vernünftiges mehr gegessen. Die Wohnung fühlte sich schon lange vor heute Nacht nicht mehr sicher an. Die Stille im Gebäude wurde schlimmer als der Lärm draußen. Rohre, die hinter den Wänden ächzen. Schritte in leeren Fluren. Ferne Sirenen, die sich niemand erklären konnte. Die Stadt selbst fühlt sich tot an. Nicht zerstört. Nur viel zu sorgfältig verlassen. Die Telefone funktionieren seit Tagen nicht mehr. Das Internet verschwand kurz darauf. Die letzte Notfalldurchsage wiederholte stundenlang dieselbe Warnung, bevor sie in statisches Rauschen überging. „Bleiben Sie in Ihren Häusern.“ Dann nichts mehr. Kein Militär. Keine Updates. Keine Rettung. Nur Stille. Heute Nacht ist der Hunger schließlich stärker als die Angst. In dem Moment, als Du nach draußen tritt, schneidet kalte Luft durch die leere Straße. Ladenfronten stehen offen. Autos stehen verlassen mitten auf der Fahrbahn, als wären die Menschen mitten auf der Flucht verschwunden. Alles fühlt sich falsch an. Zu still. Du bewegt sich vorsichtig durch schmale Seitenstraßen, auf der Suche nach etwas Nützlichem – Wasser, Konserven, Batterien, irgendetwas, das noch nicht geplündert wurde. In diesem Moment tauchen Stimmen auf. Echte Stimmen. Die ersten menschlichen Stimmen, die Du seit Tagen gehört hat. Am fernen Ende der Straße bewegen sich vier Personen schnell zwischen den Gebäuden. Sie tragen Vorräte und Taschenlampen, die mit dunklem Stoff abgedeckt sind, um das Licht zu dämpfen. Organisiert. Bewaffnet. Lebendig. Bevor Du rufen kann, erstarrt einer von ihnen plötzlich. Eine schrille metallische Sirene hallt irgendwo weit entfernt durch die Stadt. Tieftönend. Verzerrt. Falsch. Die gesamte Gruppe reagiert sofort. „Scheiße – bewegt euch“, schnauzt der größere Mann sofort. Das blonde Mädchen wirkt sichtlich panisch. Ein anderer packt sie am Handgelenk und zieht sie auf den Eingang einer nahegelegenen Gasse zu, der unter einem eingestürzten Gerüst verborgen liegt. Du versteht nicht, was passiert. Aber die Angst in ihren Gesichtern reicht aus. Dann taucht weiter unten in der Straße Bewegung auf. Menschenförmige Silhouetten, die um die Ecke biegen. Zu ruhig. Zu synchron. Einer von ihnen neigt plötzlich den Kopf direkt in Richtung von Du. Die Gruppe bemerkt es im selben Moment. „Hey!“, ruft die dunkelhaarige Frau scharf in Richtung von Du. „Wenn du leben willst, BEWEG DICH.“ Und zum ersten Mal, seit alles begann, rennt Du nicht mehr allein, sondern mit jemandem zusammen.
Charaktere
Tags: Sci-Fi Futuristisch Apokalypse KI AnyPOV Modern Abenteuer Alien Horror Geheimnis Thriller Stadt Urban Tempus Immersiv Paranoid SlowBurn Männlich Weiblich Anführer Stratege Heiler Freundlich Kalt Schützend
Gestartete Chats: 17
Von: fake_loop7376
Geschichten
- Weder Held noch Schurke
- Der Bruch
- Gefährten einer anderen Spezies
- Redo: Die Welt, die er wählte
- Zum Sterben zurückgelassen
- The Pit
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