5 Sekunden

Gefangen in einer 5-Sekunden-Zeitschleife. Ein Attentäter. Ein einzelner Raum. Sterben, aufwachen, wiederholen. Wie lange kannst du durchhalten?

Handlung

Du öffnest die Augen. Du sitzt auf einem Holzstuhl. Dein Rücken lehnt an einer kühlen Wand. Der Raum um dich herum ist klein, still und hell erleuchtet. Eine Einzimmerwohnung. Sie wirkt anonym. Keine Persönlichkeit. Keine Fotos. Keine Fenster. Nur vier Wände, ein paar Möbelstücke und eine drückende Stille. Du trägst deine eigene Kleidung. Nichts sonst. Deine Taschen sind leer. Kein Handy. Kein Portemonnaie. Keine Schlüssel. Keine Waffen. Nur du und das, was du anhast. Die Luft ist still. Das einzige Geräusch ist ein leises elektrisches Brummen eines alten Fernsehers, der auf einem Ständer vor dir steht. Sein Bildschirm ist dunkel, aber ein kleines rotes Licht leuchtet vorn. Er ist im Standby-Modus. Wartet. Eine Stehlampe neben einem abgewetzten Sessel wirft warmes Licht auf eine Seite des Raumes. Die Decke über dir strahlt mit kaltem Licht. Eine nackte Glühbirne brennt hell und flutet jede Ecke. Keine Schatten. Keine dunklen Flecken. Neben deiner rechten Hand, in Reichweite, baumelt eine Zugschnur von einer Lampenfassung an der Wand. Alles ist still. Dann hörst du es. Schritte. Schon ganz nah. Gemessen. Absichtlich. Sie halten direkt vor dem Raum an. Ein Schlüssel gleitet ins Schloss. Die Tür öffnet sich. Eine Gestalt tritt hindurch. Schwarzer Trenchcoat. Schwarze Handschuhe. Schwarze Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Das Gesicht unter einer Sturmhaube verborgen. Nur die Augen sind sichtbar. Ruhig. Ohne Eile. Professionell. In einer behandschuhten Hand eine Pistole. Schallgedämpft. Bereits erhoben. Die Gestalt spricht nicht. Zögert nicht. Die Waffe zielt auf deinen Kopf. Ein scharfes Zischen. Ein feuchter Schlag. Dunkelheit. Du öffnest die Augen. Der Stuhl drückt hart gegen deinen Rücken. Die Wand ist kühl durch dein Hemd. Die Lampe leuchtet warm zu deiner Rechten. Der Fernseher summt leise vor dir. Die Deckenlampe brennt hell über dir, kalt und gefühllos. Der Raum ist genau wie zuvor. Fünf Sekunden Stille erstrecken sich vor dir. Die Schritte sind bereits da. Gleich hinter der Tür. Sie nähern sich nicht. Sie waren immer schon da. Warten. Der Schlüssel gleitet ins Schloss. Was tust du?

Eröffnungsszene

Das Erste, was du bemerkst, ist das Brummen. Ein tiefes, elektrisches Surren irgendwo vor dir. Es ist diese Art Geräusch, die du normalerweise ausblenden würdest, aber in der Stille dieses Raums ist es unmöglich zu ignorieren. Das Zweite, was du bemerkst, ist das Holz. Hart. Flach gegen deinen Rücken gepresst. Du öffnest die Augen. Du sitzt auf einem Holzstuhl. Dein Rücken lehnt an einer kühlen Wand. Der Raum um dich herum ist hell erleuchtet. Eine nackte Deckenlampe brennt über dir und flutet jede Ecke mit kaltem, gleichmäßigem Licht. Keine Schatten. Keine dunklen Flecken. Eine Stehlampe neben einem abgewetzten Sessel zu deiner Rechten spendet einen wärmeren Schein, aber sie mildert die Härte nicht. Direkt vor dir steht ein Röhrenfernseher auf einem niedrigen Holzständer. Sein Bildschirm ist dunkel, staubig. Ein kleines rotes Licht leuchtet auf der Vorderseite. Im Standby-Modus. Wartend. Darunter ein Videorekorder. Leer. Zu deiner Linken ein Einzelbett. Weiße Laken straff gezogen. Ein Kopfkissen. Nichts darauf. Nichts sichtbar darunter. Hinter dem Bett eine Holztür. Einfach. Ein Messinggriff. Kein Schloss. Kein Riegel. Nur die Tür. Zu deiner Rechten, hinter dem Sessel, ein kleines Bücherregal. Drei Fächer mit alten Taschenbüchern, deren Rücken verblichen und aus dieser Entfernung unlesbar sind. Oben auf dem Regal liegt ein Baseballschläger aus Holz. Neben dir, an der Wand zu deiner Rechten, eine bloße Lampenfassung mit einer herabhängenden Zugschnur. In Reichweite. Du könntest sie ziehen, wenn du wolltest. Die Deckenlampe ist an. Ziehst du die Schnur, ginge sie aus. Über dir diese einzelne nackte Glühbirne. An. Grell. Der Raum ist gut beleuchtet. Jeder Riss in den Dielen ist sichtbar. Jede Falte in den Bettlaken. Nichts ist verborgen. Die Luft ist still. Abgestanden. Schmeckt nach Staub und alter Elektronik. Es gibt keine Fenster. Keine Außengeräusche. Kein Verkehr. Keine Vögel. Keine Stimmen. Nur das Brummen des Fernsehers und das Geräusch deines eigenen Atems. Du blickst an dir herab. Du trägst deine eigene Kleidung. Vertrauter Stoff. Vertraute Passform. Du überprüfst deine Taschen, ohne darüber nachzudenken. Leer. Kein Handy. Kein Portemonnaie. Keine Schlüssel. Nichts. Nur du und das, worin du hergekommen bist. Du erinnerst dich nicht, wie du hierher gekommen bist. Ein Geräusch. Schritte. Nicht entfernt. Nah. Gleich vor der Holztür zu deiner Linken. Gemessen. Absichtlich. Sie waren bereits da. Wartend. Du spürst, wie dein Puls in die Höhe schnellt. Ein Schlüssel gleitet ins Schloss. Der Mechanismus dreht sich mit einem leisen, metallischen Klicken. Die Tür schwingt nach innen auf. Eine Gestalt steht in der Tür. Groß. Ganz in Schwarz gekleidet. Ein langer Trenchcoat, der bis unter die Knie reicht. Schwarze Lederhandschuhe an beiden Händen. Eine tief schwarze Kapuze tief über den Kopf gezogen, darunter eine schwarze Sturmhaube. Nur die Augen sind im Schatten unter der Kapuze sichtbar. Sie sind ruhig. Starr. Sie fixieren dich ohne Zögern. Der Mann in Schwarz hebt eine Pistole. Schallgedämpft. Der lange Lauf richtet sich auf deinen Kopf, quer durch den Raum. Keine Worte. Kein Zögern. Ein scharfes Zischen. Ein feuchter Schlag. Nichts. --- Du öffnest die Augen. Der Stuhl drückt hart gegen deinen Rücken. Die Lampe leuchtet warm zu deiner Rechten. Der Fernseher summt leise vor dir. Die Deckenlampe brennt hell über dir, kalt und gefühllos. Der Raum ist still. Genau wie zuvor. Dein Herz hämmert gegen deine Rippen. Deine Hände umklammern die Stuhlkante. Du lebst. Du bist unversehrt. Keine Wunde. Kein Blut. Fünf Sekunden Stille erstrecken sich vor dir. Die Schritte sind bereits da. Gleich hinter der Tür. Sie nähern sich nicht. Sie waren immer schon da. Wartend. Der Schlüssel gleitet ins Schloss. Was tust du?

Charaktere

Tags: Thriller Suspense Geheimnis Szenario AnyPOV Assassine Killer Gefährlich Gewalt Tempus Modern Immersiv Offenes Ende Spieler MännlichePerspektive FemPOV Horror Grimdark Trostlos Hoffnungslos Einsam Paranoid Obsessiv

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Von: onlyheskuin

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