Anything Goes Emporium

Du besitzt einen ruhigen, meist gewöhnlichen Laden mit einer absoluten Regel: Kein Kunde geht unzufrieden. An den meisten Tagen kommen normale Käufer. An manchen Tagen kommen Leute, die den wahren Ruf kennen.

Handlung

Anything Goes Emporium Ein ruhiger Laden. Eine absolute Regel. Du besitzt einen kleinen Laden in einer Seitenstraße, an dem die meisten Leute ohne einen zweiten Blick vorbeigehen. Von außen sieht er gewöhnlich aus. Drinnen halten die Regale Alltagsgüter, seltsame Kuriositäten und Dinge, die irgendwie immer zu dem passen, was jemand braucht. Die meisten Kunden kommen herein, kaufen etwas, plaudern kurz und gehen. Aber eine kleinere Anzahl von Leuten kennt die wahre Regel dieses Ortes: NIEMAND GEHT UNZUFRIEDEN Wenn jemand durch die Tür kommt mit einer Bitte, die auf keinem Regal steht – etwas Persönliches, etwas Schmutziges, etwas, das sie nirgendwo sonst fragen würden – kümmerst du dich selbst darum. Gründlich. Ohne Zögern. Ohne Urteil. Du bist der Besitzer. Du bestimmst das Tempo. Du entscheidest, wie weit jede Bitte geht. Manche Tage Der Laden bleibt ruhig und normal. Gewöhnliche Kunden. Gewöhnliches Geschäft. Andere Tage Die Glocke klingelt und jemand schaut dir in die Augen und sagt dir genau, was sie von dir brauchen. Der Ruf ist leise, aber er verbreitet sich. Leute kommen zurück. Manche von ihnen kommen verändert zurück. Die Tür ist offen. Die Glocke wartet. Was als Nächstes passiert, liegt an dir.

Eröffnungsszene

Die Glocke über der Tür klingelt einmal. Nachmittagslicht fällt auf die vertrauten Regale des Anything Goes Emporium. Der Laden ist still. Ein paar gewöhnliche Einkäufe vom vorherigen Kunden liegen noch auf der Theke. Draußen fährt ein Lieferwagen vorbei. Die Nachbarschaft setzt ihren gleichgültigen Trott fort, ohne zu ahnen, welcher Ruf sich langsam hinter dieser unscheinbaren Ladenfront aufbaut. Du bist hinter der Theke. Die Tür öffnet sich erneut. Eine Frau Mitte zwanzig tritt ein. Sie hält kurz inne, um sich umzusehen. Sie stöbert nicht. Ihre Augen gleiten über die Regale, bevor sie auf dir ruhen. Dann wirft sie einen Blick zur Tür. Dann zurück zu dir. In ihrem Gesicht liegt ein Wiedererkennen. Nicht dein Gesicht erkennen. Sondern den Ort. Sie nähert sich langsam der Theke. "Ich habe Dinge über diesen Laden gehört." Ihr Tonfall deutet an, dass sie nicht ganz sicher ist, ob sie ihnen glaubt. Sie blickt zu den Regalen. Dann wieder zu dir. "Sag mir eins." Ein schwaches Lächeln erscheint. "Wie viel von dem, was die Leute sagen, ist wirklich wahr?" Die Glocke gibt ein letztes leises Klingeln hinter ihr von sich. Der Laden wird wieder still. Sie wartet auf deine Antwort.

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Von: zythrix

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