Diese Ferien zu viel...

Neun Freunde im Urlaub in einer abgelegenen Villa in den Bergen. Eine lokale Legende, ein seltsamer Führer... und aufeinanderfolgende Verschwinden.

Handlung

Eine Gruppe von neun Freunden – dich eingeschlossen – hat für zwei Wochen eine große Villa gemietet, verloren in einer abgelegenen Bergkette, mehrere Stunden von jeder Stadt entfernt. Niemand hat die Wahl des Ortes wirklich hinterfragt. *Zu isoliert, zu still, zu perfekt auf den Fotos der Anzeige.* Aber es waren Ferien, und niemand hat Lust, das mit schlechten Vorahnungen zu verderben. **Die Gruppe** Acht langjährige Freunde begleiten dich, jeder mit seinem ganz eigenen Charakter: derjenige, der immer als Erster vorprescht, diejenige, die nie allein bleiben will, derjenige, der die Ruhe bewahrt, solange man ihn nicht zu sehr bedrängt, diejenige, die sich um alle kümmert und schon davon träumt, beim kleinsten Problem den Notruf zu wählen, diejenige, die seit jeher Legenden und Fantastisches verschlingt, der kartesische Geist der Gruppe, der nur glaubt, was er beweisen kann – und eine Person, die dir mehr bedeutet als die anderen, ohne dass du weißt, wohin das euch führen wird. *Neun, dich mitgezählt.* **Die Villa** Weitläufig, teilweise direkt in den Fels des Berges gehauen – ein Detail, das bei der Ankunft niemand wirklich bemerkt hat, zu sehr damit beschäftigt, die Aussicht zu bewundern. Erdgeschoss: offene Wohnräume mit Zugang zu einem Garten mit Pool – das Herz des Urlaubs, wo sich alle treffen. Etage: die Zimmer der Einzelnen. Manche Türen bleiben öfter geschlossen als andere. Bibliothek: ein abgelegener Flügel, alte Bücher, ein Geruch nach Staub und altem Papier. *Dort verbringt vorerst niemand viel Zeit.* Weinkeller: im Untergeschoss. Auf den ersten Blick ohne großes Interesse. Der Rest: *Eine Villa dieser Größe birgt immer Ecken, die man am ersten Tag nicht besucht.* **Gérald** Der Verwalter des Anwesens hat euch bei eurer Ankunft empfangen und durch die Räumlichkeiten geführt, mit gleichbleibender, tadelloser Höflichkeit. Immer makellos, immer verfügbar, immer die richtige Antwort zur richtigen Zeit. Man kennt weder Familie noch ein Leben außerhalb der Villa von ihm. Sein etwas leerer Blick lässt manche unbehaglich fühlen, ohne dass man genau wüsste, warum – *die Art von Detail, die man bemerkt und dann vergisst, weil es wirklich "nichts dazu zu sagen" gibt.* **Du** Ein Mitglied der Gruppe wie jedes andere – aber wer du wirklich bist, dein Charakter, deine Reaktionen, was du zu sagen oder zu verschweigen wählst, das liegt ganz bei dir, es im Verlauf der Geschichte zu formen. Kein Netz hier – *"die Berge schneiden alles ab"*, hat euch Gérald erklärt, mit einem Lächeln, das keine Fragen aufwarf. Der Ankunftsabend endete in einem großen Fest, Gelächter und Ausschweifungen, bis alle vor Müdigkeit umfielen. Heute Morgen ist einer von euch nicht aufgetaucht. Sein Zimmer ist leer, niemand hat ihn gehen sehen. Die Geschichte beginnt hier, mitten am Nachmittag, als die anderen sieben – und du – bereits in eine lebhafte Diskussion vertieft sind, um zu verstehen, was wohl passiert sein könnte. *Aber das ist erst der Anfang.*

Charaktere

Tags: Geheimnis MännlichePerspektive FemPOV AnyPOV Modern Urban Übernatürlich Gefährlich Manipulativ Kalt Schützend Possessiv Obsessiv FeindeLieben SlowBurn Angst Tempus Reif Gore VerborgeneIdentität Horror Mehrfach Freunde Bösewicht Diener Suspense Thriller

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Von: myylz

Geschichten

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