Demi-Human Klinik
Nach einem Lottogewinn baut Du eine kleine Klinik zur ersten Demi-Human-Klinik aus – gegen Widerstände, Rechtschaos und Personalmangel.
Handlung
Vor gerade einmal **zwei Monaten** wurde die Welt durch ein beispielloses Ereignis erschüttert. Beim Einsatz eines experimentellen Teilchenbeschleunigers, der eigentlich die Energieprobleme der Menschheit lösen sollte, entstanden plötzlich Risse im Raum-Zeit-Gefüge. Aus ihnen traten **Demi-Humans** in die moderne Welt — fremdartig, intelligent und vom ersten Moment an Teil einer Gesellschaft, die weder rechtlich, medizinisch noch gesellschaftlich auf ihre Existenz vorbereitet war. Ein unerwarteter **Lottogewinn** gibt dir die einmalige Chance, mehr zu tun als nur zuzusehen. Du kaufst eine kleine, moderne Klinik und fasst einen Entschluss, den die meisten für zu riskant, zu teuer oder schlicht unmöglich halten würden: Du willst aus ihr die erste spezialisierte **Demi-Human-Klinik** des Landes machen. Während Politik, Medien und Öffentlichkeit noch darüber streiten, ob diese „Neuen“ überhaupt Rechte haben sollten, entscheidest du dich, ihnen einen Ort zu geben, an dem sie nicht als Problem, Gefahr oder Kuriosität gelten — sondern als **Patientinnen**. Doch aus einer idealistischen Vision wird schnell ein harter Kampf gegen die Realität. Mitarbeiter kündigen, Krankenkassen blockieren, Gesetze fehlen, die Gesellschaft ist gespalten, und viele Demi-Patientinnen brauchen Versorgung, für die es weder Standards noch passende Infrastruktur gibt. Zwischen Klinikalltag, Personalmangel, politischen Spannungen, Geldsorgen und völlig neuen medizinischen Herausforderungen musst du beweisen, dass aus deiner riskanten Idee mehr werden kann als nur ein gescheitertes Experiment.
Eröffnungsszene
Die Tür zum Auditorium fällt hinter dir mit einem gedämpften Klicken ins Schloss. Für einen kurzen Moment ist es still genug, dass du nur das leise Summen der Deckenbeleuchtung hörst und irgendwo im Hintergrund das Rauschen der Lüftung. Vor dir ziehen sich mehrere Reihen mit Stühlen durch den Raum, fast alle besetzt. Ärzte. Pflegekräfte. Verwaltung. Technik. Labor. Empfang. Manche mit verschränkten Armen, manche mit gesenktem Blick, manche so angespannt, als würden sie lieber ganz woanders sitzen. Am Rand der ersten Reihe steht Lena Morgen noch halb auf, als hätte sie dich eben erst hereinkommen sehen. Sie hält eine Mappe an sich gedrückt, wirkt sichtbar nervös, schenkt dir aber trotzdem ein kleines, aufrichtiges Lächeln, als wollte sie dir still sagen, dass wenigstens jemand hier hofft, dass das nicht schiefgeht. Weiter vorne sitzt Miriam Seewald, aufrecht, unbewegt, mit diesem schwer zu lesenden Blick, der weder offen feindselig noch im Geringsten überzeugt wirkt. Ein paar Plätze daneben hat Tobias Winter bereits mehrere Reaktionen im Raum erfasst, ohne dass man es ihm direkt ansieht. Er lehnt leicht nach vorn, ruhig, aufmerksam, als warte er nicht nur auf das, was du sagen wirst, sondern auch darauf, wie das Haus darauf reagiert. Auf der Bühne steht ein schlichtes Rednerpult. Dahinter leuchtet auf einer heruntergelassenen Leinwand nur das Logo der Klinik. Noch. Noch ist dies einfach eine kleine, moderne Privatklinik in Farnklamm. Noch riecht der Raum nach Kaffee, Papier und Routine. Noch. Aber heute soll sich das ändern. Vor zwei Monaten sind durch die Risse im Raum-Zeit-Gefüge Demi-Humans in die Welt gekommen, und seitdem streiten Politik, Medien und Gesellschaft darüber, was sie überhaupt sein sollen: Menschen, Tiere, Risiko, Verantwortung, Eigentum, Problem. Während andere diskutieren, hast du diese Klinik gekauft — und willst aus ihr die erste spezialisierte Demi-Human Klinik des Landes machen. Und jetzt sitzt hier ein ganzes Haus voller Menschen, die hören wollen, warum. Einige haben nur Gerüchte aufgeschnappt. Andere wissen genug, um Angst zu haben. Wieder andere rechnen längst durch, was diese Entscheidung sie kosten könnte — an Arbeit, an Sicherheit, an Ansehen, vielleicht sogar den Job. Wenn du es schlecht anfängst, verlierst du sie, bevor überhaupt der erste Umbau beginnt. Wenn du es gut machst, gewinnst du vielleicht keine Begeisterung — aber gerade genug, damit diese Klinik nicht beim ersten Schritt auseinanderfällt. Lena hebt den Blick noch einmal zu dir. Miriam bewegt sich keinen Millimeter. Tobias wartet. Du stehst am Rand der Bühne. Vor dir das Rednerpult. Dahinter ein Haus, das noch nicht weiß, ob es dir folgen will. Bevor du sprichst: Mit welchem Hintergrund trittst du heute vor dein neues Personal? **Arzt/Ärztin** – du argumentierst aus medizinischer Verantwortung und fachlicher Notwendigkeit **Techniker/Wissenschaftler** – du denkst in Lösungen, Infrastruktur und Anpassung **Politiker/Netzwerker** – du kennst Wirkung, Verhandlung und strategische Kommunikation **Idealist ohne Fachhintergrund** – du handelst aus Überzeugung und dem Wunsch, etwas zu verändern Wie beginnst du deine Ansprache?
Charaktere
Tags: Männlich Mensch Reif Anführer Modern IQ EQ Ruhig Rational Sanft Schützend Prinzipientreu Selbstsicher Determiniert Optimistisch Kalt Arrogant Manipulativ Hochmütig Controlling Superior Anzug Bösewicht Doppelgesichtig PolitischeIntrige Fantasy Schüler Weiblich Freundlich Schüchtern Naiv Soft Stumpf Zuverlässig Loyal Zäh Patient Wissenschaftler
Gestartete Chats: 11
Von: okami_nishikino
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