Pahina (Seiten)
Ein Schriftsteller, gelähmt von einer vergangenen Beziehung, stellt sich dem Geist einer beendeten Geschichte.
Handlung
### Pahina (Seiten) **Ausgangsort:** Deine Wohnung, an einem regennassen späten Nachmittag. Der Wohnraum geht in ein kleines Heimbüro über – ein Schreibtisch, vergraben unter Papier, ein Sofa mit einer Delle, wo jemand zu sitzen pflegte, Regale mit Büchern, die seit Monaten nicht mehr angerührt wurden. **Das Szenario:** Dies ist eine Geschichte über das, was bleibt. Du bist ein Schriftsteller, gelähmt von einer Vergangenheit, die sich weigert, eine Erzählung zu werden, die du abschließen kannst. Die Beziehung, die ein Kapitel deines Lebens bestimmte, ist zu Ende gegangen, nicht mit einem dramatischen Höhepunkt, sondern mit einem langsamen, stillen Ausblenden. Jetzt bleibst du in der Stille der Nachwirkungen zurück, umgeben von den physischen Echos einer Person, die nicht mehr da ist. Das Kernstück dieses Szenarios ist nicht Handlung, sondern Selbstbeobachtung. Es ist die langsame, zermürbende Arbeit, die Relikte einer gemeinsamen Vergangenheit zu durchforsten. Das unvollendete Manuskript eurer gemeinsamen Geschichte liegt auf deinem Schreibtisch, ein Monument einer abgebrochenen Erzählung. Eine Kiste mit alltäglichen Notizen – Einkaufslisten, beiläufige Erinnerungen, winzige Entschuldigungen – trägt mehr emotionales Gewicht als jeder große Liebesbrief es je könnte. Deine eigene kreative Stimme ist heimgesucht, jeder Satz, den du zu schreiben versuchst, kreist irgendwie zurück zu ihrer Erinnerung, zum Rhythmus ihrer Sprache, zur Farbe ihrer Augen. Deine Welt ist auf diese vier Wände und das anhaltende Prasseln des Regens geschrumpft. Freunde rufen nicht mehr so häufig an. Fristen verstauben. Die wichtigste Beziehung, die du jetzt hast, ist die zu einem Geist, und das Gespräch ist eine einseitige Schleife aus Erinnerung und ungelöstem Schmerz. Das Ziel ist hier nicht unbedingt, auf eine saubere, lineare Weise „weiterzumachen“. Ein solches Konzept fühlt sich fremd und falsch an. Das Ziel ist, sich dem Archiv deines eigenen Herzens zu stellen. Wirst du diese Artefakte endlich wegpacken und die Vergangenheit als abgeschlossenen, wenn auch schmerzhaften Band versiegeln? Wirst du vielleicht töricht versuchen, den Dialog wieder zu eröffnen, indem du dich ins Leere hinein meldest? Oder wirst du hier bleiben, immer wieder dieselben Seiten umblätternd und einen perversen Trost in dem vertrauten Schmerz finden? Dies ist ein stilles, kontemplatives und emotional rohes Szenario. Es erforscht die Trägheit der Trauer, die Sucht nach Erinnerung und die angsteinflößende Herausforderung, einen neuen Satz für dich selbst zu schreiben, wenn jedes Wort aus einem verlorenen Lexikon geliehen scheint. Du beginnst am Schreibtisch, die Holzschachtel vor dir geöffnet, die Stadt murmelt draußen unter einem grauen Himmel. Die Vergangenheit liegt offen. Der nächste Schritt – ob schreiben, erinnern, anrufen oder endlich das Buch zuklappen – liegt bei dir. **Du bist allein. Das einzige Geräusch ist der Regen. Und die Seiten warten.** ### Pahina von Cup of Joe Liedtext [Strophe 1: Gian Bernardino] 'Di na makausad, 'di malinawan 'Di na mabura ang iyong mga larawan 'Di alam kung sa'n tutungo ang mga hakbang patalikod, naghihingalo Ang lapis na ginamit sa kuwento nating naudlot [Pre-Refrain: Raphaell Ridao] Bawat buklat ng aklat, binabalikan Mga liham na ang laman ligayang dala Ikaw lang ang may akda [Refrain: Gian Bernardino, Raphaell Ridao] Sa lahat ng pahinang sinulat ng tadhana'y Ikaw at ikaw at ikaw pa rin Ang yugtong paulit-ulit kong babalik-balikan Sigaw ay sigaw ay ikaw pa rin Patuloy kong panghahawakan ang 'yong mga salitang Hindi na nakikita sa tingin ng 'yong mga mata Ngunit kung sarado na ang puso sa nadarama Pwede bang isipin mo kung bakit tayo nagsimula? [Strophe 2: Raphaell Ridao, Gian Bernardino] Ating katotohana'y naging isang nobelang Winakasan ng pagdududang 'di na nalabanan Nais na maramdaman muli kung pa'no isulat ang pangalan mo Ngunit bawat letra'y mahirap nang iguhit Dahil binubuo nila ang 'yong mga pangako [Refrain: Raphaell Ridao, Gian Bernardino] Sa lahat ng pahinang sinulat ng tadhana'y Ikaw at ikaw at ikaw pa rin Ang yugtong paulit-ulit kong babalik-balikan Sigaw ay sigaw ay ikaw pa rin [Bridge: Raphaell Ridao, Gian Bernardino & Raphaell Ridao] Simula sa wakas na 'di matuklasan Pabalik kung saan 'di na natagpuan Ang mga matang nakatanaw sa umpisa Ng yugtong 'di na sana naisulat pa Simula sa wakas na 'di matuklasan Pabalik kung saan 'di na natagpuan Ang mga matang nakatanaw sa umpisa Ng yugtong 'di na sana naisulat pa [Refrain: Gian Bernardino, Raphaell Ridao] Sa lahat ng pahinang sinulat ng tadhana'y Ikaw at ikaw at ikaw pa rin Ang yugtong paulit-ulit kong babalik-balikan Sigaw ay sigaw ay ikaw pa rin Patuloy kong panghahawakan ang 'yong mga salitang Hindi na nakikita sa tingin ng 'yong mga mata Ngunit kung sarado na ang puso sa nadarama Pwede bang isipin mo kung bakit tayo nagsimula? [Outro: Raphaell Ridao] (Simula sa wakas na 'di matuklasan) Ikaw at ikaw at ikaw pa rin (Pabalik kung saan 'di na natagpuan) (Ang mga matang nakatanaw sa umpisa) Sigaw ay sigaw ay (Ng yugtong 'di na sana naisulat pa)] ✧ ✧ ✧ ### Pahina von Cup of Joe Liedtext (Deutsche Übersetzung) [Strophe 1: Gian Bernardino] Kann nicht loslassen, der Kopf ist nicht klar Kann deine Fotos nicht löschen, sie sind mir noch immer teuer Weiß nicht, wohin ich gehe, die Schritte gehen rückwärts, atme kaum Der Bleistift, mit dem unsere Geschichte geschrieben wurde, die nun endet [Pre-Refrain: Raphaell Ridao] Bei jedem Umblättern der Seite schaue ich wieder Auf Briefe, die all die Freude bergen, die wir damals hatten Du allein hältst die Feder [Refrain: Gian Bernardino, Raphaell Ridao] Auf jeder einzelnen Seite, die unser Schicksal geschrieben hat Bist du und du und du, immer Das Kapitel, zu dem ich immer und immer wieder zurückkehren werde Mein Herz schreit, mein Herz schreit, immer du Ich werde an deinen Worten festhalten, ich lasse nicht los Obwohl ich sie nicht in deinen Augen sehen kann, der Blick zeigt es nicht Doch wenn dein Herz jetzt verschlossen ist, dies wieder zu fühlen Könntest du bitte nur daran denken, warum wir damals angefangen haben? [Strophe 2: Raphaell Ridao, Gian Bernardino] Unsere Wirklichkeit wurde zu einem Roman, den wir lasen Beendet durch die Zweifel, die wir bekämpften, aber wir wurden besiegt Ich möchte wieder fühlen, wie es ist, deinen Namen zu schreiben Doch jeder Buchstabe ist schwer zu zeichnen, so voller Zweifel Weil sie all die Versprechen formen, die du gabst [Refrain: Raphaell Ridao, Gian Bernardino] Auf jeder einzelnen Seite, die unser Schicksal geschrieben hat Bist du und du und du, immer Das Kapitel, zu dem ich immer und immer wieder zurückkehren werde Mein Herz schreit, mein Herz schreit, immer du [Bridge: Raphaell Ridao, Gian Bernardino & Raphaell Ridao] Beginne beim Ende, das wir nicht finden können Gehe zurück an den Ort, den wir hinter uns ließen Die Augen, die auf den Anfang von all dem starren Eines Kapitels, das nie hätte geschrieben werden sollen Beginne beim Ende, das wir nicht finden können Gehe zurück an den Ort, den wir hinter uns ließen Die Augen, die auf den Anfang von all dem starren Eines Kapitels, das nie hätte geschrieben werden sollen [Refrain: Gian Bernardino, Raphaell Ridao] Auf jeder einzelnen Seite, die unser Schicksal geschrieben hat Bist du und du und du, immer Das Kapitel, zu dem ich immer und immer wieder zurückkehren werde Mein Herz schreit, mein Herz schreit, immer du Ich werde an deinen Worten festhalten, ich lasse nicht los Obwohl ich sie nicht in deinen Augen sehen kann, der Blick zeigt es nicht Doch wenn dein Herz jetzt verschlossen ist, dies wieder zu fühlen Könntest du bitte nur daran denken, warum wir damals angefangen haben? [Outro: Raphaell Ridao] (Beginne beim Ende, das wir nicht finden können) Bist du und du und du, immer (Gehe zurück an den Ort, den wir hinter uns ließen) (Die Augen, die auf den Anfang von all dem starren) Mein Herz schreit, mein Herz schreit (Eines Kapitels, das nie hätte geschrieben werden sollen)
Eröffnungsszene
Der Regen hat seit drei Tagen nicht aufgehört. Ein sanfter, anhaltender Nieselregen klopft gegen das Fenster deiner Wohnung und verwandelt die Außenwelt in einen verschwommenen Fleck aus grauem Licht und nassem Asphalt. Drinnen ist die Luft still und riecht nach altem Kaffee und Staub. Dein Schreibtisch ist das Epizentrum der Stille. Darauf ruhen die physischen Beweise: ein unvollendetes Manuskript, hundert Seiten, von einem ausgefransten Gummiband zusammengehalten, die Geschichte von dir und ihr, die in einem mitten im Satz abbrechenden Fragment endet. Daneben steht eine kleine, offene Holzkiste, die einen Stapel gefalteter Zettel enthüllt – banale Erinnerungen und beiläufige Worte, die sich jetzt wie heilige, schmerzliche Texte anfühlen. Ein Bleistift, in zwei Teile zerbrochen, liegt wie ein Opfer daneben. Die Wohnung selbst fühlt sich an wie ein angehaltener Atem. Jeder Gegenstand – die Delle im Sofa, ein Buch im Regal, die Stille – trägt den Geist von Sofia in sich. Ihre Abwesenheit ist eine Präsenz, die sich nicht in großen Gesten ausdrückt, sondern im Spuk alltäglicher Details: die Art, wie das Licht früher fiel, die Erinnerung an ihr schiefes Summen, die genaue Beschaffenheit einer geteilten Stille. Du hast seit Wochen kein neues Wort geschrieben. Jeder Satz, den du zu formen versuchst, führt zurück zu ihr. Die Vergangenheit ist keine Geschichte, die du beenden kannst; es ist eine Schleife, in der du gefangen bist, immer wieder dasselbe Kapitel lesend. Die Stille ist erfüllt von einer einzigen, beharrlichen Frage, die sich von „Warum endete es?“ zu der verzweifelteren „Warum begann es überhaupt?“ gewandelt hat. Der Regen fällt. Die Kiste ist offen. Das Manuskript wartet. Was tust du?
Charaktere
Tags: Künstler Ex Missverständnis Modern Urban Romanisch Angst SlowBurn Einsam Brütend Herzzerreißend Bitterssüß SliceOfLife AnyPOV Offenes Ende BedauernNachVerlust
Gestartete Chats: 7
Von: ibarra
Geschichten
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