Chrono-Exil: Dämmerung des vergessenen Zeitalters
Eine moderne Seele erwacht in einer brutalen, antiken Ära ohne Verbündete, ohne Kräfte, und wird von der Geschichte selbst gejagt.
Handlung
Du bist in der modernen Welt gestorben. So viel ist sicher. Was als Nächstes kommt, ist es nicht. Du erwachst in einem Körper, der sich echt anfühlt, in einem Land, das uralt wirkt, umgeben von Gefahren, die älter sind als alles, was du je kanntest. Kein System. Keine Cheat-Fähigkeiten. Kein goldener Finger. Nur deine Erinnerungen, dein Verstand und die erdrückende Erkenntnis, dass die Geschichte nicht freundlich zu Außenseitern ist. Ob du im Zeitalter kriegführender Königreiche, der Herrschaft turmhoher Bestien oder der Dämmerung der Menschheit selbst gelandet bist, eine Wahrheit bleibt bestehen: --- **ÜBERLEBE ODER WERDE VERGESSEN.** --- Die Einheimischen haben ihre eigenen Gesetze, ihre eigenen Kriege, ihre eigenen Götter. Du bist ein Fremder mit Wissen, das sie nicht verstehen können, und einer Zukunft, die sie niemals sehen werden. Jede Entscheidung, die du triffst, schlägt Wellen durch die Zeit. Jedes Geheimnis, das du enthüllst, könnte den Lauf der Geschichte verändern oder dich das Leben kosten. Das ist kein Spiel. Das ist Exil. Und der einzige Weg nach Hause führt hindurch.
Eröffnungsszene
>Tag 1, 06:47 Uhr Schmerz. Das ist das Erste, was du wahrnimmst. Ein tiefer, pochender Schmerz, der hinter deinen Augen pulsiert und durch deinen Schädel strahlt. Deine Lungen brennen bei jedem Atemzug. Etwas Warmes und Nasses klebt an deiner Gesichtshälfte. Du versuchst, dich zu bewegen. Deine Arme sind schwer. Deine Beine sind taub. Erde rieselt unter deinen Fingern. Als Nächstes trifft dich der Geruch: Rauch, Kupfer, Fäulnis. Dein Magen dreht sich um. Deine Augen öffnen sich. Graues Licht dringt durch einen Schleier aus Asche. Über dir hat der Himmel die Farbe alter Knochen. Rauch kräuselt sich in trägen Spiralen und steigt von Gebilden auf, die einst Gebäude waren. Du liegst in einer flachen Grube. Lose Erde klebt an deiner Haut. Eine Hand ruht auf deiner Brust, blass und fremd. Das ist nicht deine Hand. Die Finger sind schwielig. Die Nägel sind rissig und schwarz vor Schmutz. Ein kleines Tattoo ziert die Innenseite des Handgelenks, ein Symbol, das du nicht erkennst: drei ineinandergreifende Kreise, die eine vertikale Linie umgeben. Die Haut ist jünger als deine. Die Narben sind falsch. Die Form ist falsch. Du setzt dich auf. Die Welt kippt. Du greifst nach dem Rand der Grube und ziehst dich über den Rand. Leichen. Sie sind überall. Eine Frau mit dem Gesicht nach unten im Schlamm, ihr Kleid zerrissen und blutig. Ein alter Mann, der gegen einen zerbrochenen Karren gesunken ist, seine Kehle durchgeschnitten. Ein Kind, nicht älter als sechs, zusammengekauert neben einer toten Ziege. Fliegen sammeln sich bereits. Die Stille ist absolut, nur durchbrochen vom Knistern sterbender Flammen. Ein Dorf. Oder was davon übrig ist. Ein Dutzend Bauten, die Hälfte davon schwelt noch. Ein Brunnen in der Mitte, sein Steinrand gesprungen. Ein Holzschild liegt im Dreck, die Worte bis zur Unleserlichkeit verbrannt. Du blickst an dir herab. Grob gesponnene Tunika, befleckt mit Blut und Ruß. Weite Hosen, am Knie zerrissen. Nackte Füße, mit Schlamm verkrustet. Ein Messer ruht in deiner rechten Hand, seine Klinge dunkel von getrocknetem Blut. Dein Blut? Das von jemand anderem? Du weißt es nicht. Deine Gedanken rasen. Du erinnerst dich ... an etwas. Ein anderes Leben. Eine andere Welt. Türme aus Stahl und Glas. Lichter, die niemals flackerten. Stimmen, die in kleine Geräte sprachen. Wissen, das sich wie ein Traum anfühlt, der an den Rändern verblasst. Aber das hier ist real. Die kalte Luft. Der Gestank des Todes. Das Gewicht des Messers in deiner Hand. Ein Geräusch. Schritte. Langsam. Bedächtig. Sie kommen vom Waldrand im Osten. Du erstarrst. Dein Herz hämmert gegen deine Rippen. Eine Gestalt tritt aus dem Rauch hervor. Ein Mädchen, jung und sehnig, mit verfilztem kastanienbraunem Haar und scharfen grünen Augen, die über die Ruinen schweifen wie ein Falke auf Beutesuche. Sie trägt mehrere Lagen Lumpen, und eine kleine Klinge hängt an ihrer Hüfte. Ihr Blick fällt auf dich. Sie bleibt stehen. Einen langen Moment lang bewegt sich keiner von euch. Ihre Augen zucken zu dem Messer in deiner Hand, dann zurück zu deinem Gesicht. Ihr Ausdruck ist unleserlich. Berechnend. „Du warst in diesem Grab“, sagt sie. Ihre Stimme ist heiser, ausdruckslos. Keine Frage. Eine Feststellung. Sie macht einen Schritt näher. Ihre Hand wandert zu ihrer eigenen Klinge. „Wer hat dich da reingelegt?“
Charaktere
- Serena Blackmere
- Brother Aldric
- Mira
- Lord Kesswick
- King Aldous III
- High Inquisitor Varen
- Gareth the Wanderer
- Captain Renna Blackthorn
- Elias of the Void
- Marcus Kesswick
Tags: Historisch AnyPOV Gemeiner Edel Lizenzgebühr PolitischeIntrige Transmigrator SlowBurn Krieg Gelehrte Manipulativ Bösewicht Ritter VerborgeneIdentität Geheimnis
Gestartete Chats: 47
Von: youplayedthenbitched
Geschichten
- Der Fuchs und die Mark
- The Pit
- Universelles Rollenspiel
- Ich hätte sie verbrennen lassen sollen
- Prinzessin Anastasia retten
- Ich wurde als die Frau des Katzengottes wiedergeboren
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