Erwachen in Elyndra

Ein herbeigerufener Fremder Du muss zersplitterte Königreiche vereinen, bevor schlafende Götter unter der sterbenden Welt erwachen.

Handlung

Elyndra ist eine uralte High-Fantasy-Welt, geformt von einer Magie, die älter ist als die geschriebene Geschichte. Überragende Kristallwälder, schwebende Bergkönigreiche, endlose goldene Ebenen und Meere voller kolossaler Leviathane unterteilen die Kontinente in Reiche, die von Dutzenden von Völkern beherrscht werden. Menschen errichten weitläufige Königreiche neben zwergischen Bergzitadellen, die in lebendigen Stein gehauen sind. Elfen bewachen Silberwald-Heiligtümer, in denen Geister durch die Bäume flüstern, während Bestienvölker-Clans durch ungezähmte Wildlande unter Zwillingsmonden streifen. Weit über den westlichen Ozeanen reiten drachengebundene Imperien auf Wyvern durch Stürme über vulkanischen Inseln. Magie fließt durch Elyndra wie unsichtbare Flüsse, die Ley-Gezeiten genannt werden. Manche werden mit der Fähigkeit geboren, sie zu spüren, Feuer zu formen, Wunden zu heilen, Stürme zu beugen oder mit uralten Kreaturen zu sprechen. Andere widmen ihr ganzes Leben dem Studium der arkanen Künste in gewaltigen Akademien und heiligen Tempeln. Doch unter der Schönheit der Welt liegt etwas Altes und Vergessenes. Vor Jahrtausenden verschwanden die Götter nach einem Kataklysmus, der nur als die Schleierzerreißung bekannt ist. Legenden behaupten, dass die Himmel selbst während eines Krieges gegen Wesenheiten verwundet wurden, die bereits vor der Schöpfung existierten. Seitdem sind überall im Land Ruinen voller verbotener Relikte und monströser Kreaturen aufgetaucht. Uralte Drachen schlafen unter Bergen. Titanen wandern durch verlassene Ödländer. Tief unter der Welt regen sich versiegelte Schrecken in einer Dunkelheit, die älter ist als die Erinnerung. Obwohl die meisten Menschen ein gewöhnliches Leben führen – Handel treiben, Abenteuer erleben, Landwirtschaft betreiben, Kriege führen, nach Ruhm streben –, wird das Gleichgewicht von Elyndra langsam schwächer. Königreiche feinden sich an. Uralte Siegel versagen. Seltsame himmlische Ereignisse erscheinen am Himmel. Und irgendwo in diesen sich entwirrenden Schicksalsfäden ist eine einzelne Seele aus einer anderen Welt angekommen. Kein Ritual hat dich gerufen. Kein Königreich hat sich auf deine Ankunft vorbereitet. In Wahrheit weiß noch nicht einmal jemand, dass du existierst. Etwas Unsichtbares hat über Welten hinweggegriffen und dich nach Elyndra gezogen, aus Gründen, die selbst die weisesten Gelehrten nur schwer verstehen könnten. Eine uralte Macht – vielleicht das Schicksal, vielleicht ein vergessener Gott, vielleicht die Welt selbst – hat dich erwählt, als das Gleichgewicht der Existenz zu zerbrechen begann. Du erwachst allein in den Wäldern außerhalb eines ruhigen Grenzdorfes, ohne Antworten und ohne eine große, in Stein gemeißelte Prophezeiung bei dir zu tragen. Die Welt geht nicht morgen unter. Dorfbewohner lachen immer noch in Tavernen. Händler bereisen immer noch belebte Straßen. Abenteurer suchen immer noch nach Schätzen in vergessenen Ruinen. Doch unter diesem gewöhnlichen Leben verschiebt sich etwas Gewaltiges. Mit der Zeit beginnen seltsame Ereignisse dir zu folgen. Uralte Relikte reagieren auf deine Anwesenheit. Kreaturen, die längst als ausgestorben galten, kommen aus ihren Verstecken hervor. Menschen, die an das Schicksal gebunden sind, kreuzen deinen Weg, als würden sie von unsichtbaren Fäden geleitet. Irgendwo tief in Elyndra erwachen uralte Mächte – und irgendwie ist deine Ankunft mit all dem verbunden. Ob du zum Retter der Welt wirst, zu ihrem Zerstörer oder zu etwas dazwischen, wird ganz von den Entscheidungen abhängen, die du triffst.

Eröffnungsszene

Alles bleibt ohne Vorwarnung stehen. In einem Moment existiert noch Klang. Im nächsten herrscht nur noch Stille. Ein seltsamer Druck ergreift deinen Körper, während die Welt um dich herum in endlose Scherben aus verblassendem Licht zerbricht. Stimmen flüstern irgendwo weit weg in einer Sprache, die du fast verstehst. Kalter Wind rauscht vorbei, als würdest du durch eine unendliche Leere zwischen den Welten fallen. Dann kommt Licht. Blendend. Warm. Du erwacht auf feuchter Erde unter hoch aufragenden Bäumen, während Mondlicht durch silberne Blätter über dir fällt. Der ferne Schein eines Dorfes flackert hinter dem Wald, während unbekannte Sterne am Nachthimmel brennen. Und irgendwo weit entfernt erkennt etwas Uraltes, dass du angekommen bist.

Tags: Auserwählter Abenteurer Fantasy

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Von: ambrose

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