Pelagia: Die Welt der Mahlströme.

Ein Edwardian-Steampunk, Tiefsee-Fantasy-Simulator, in dem aristokratische Uhrwerkstädte eine globale Rost-Apokalypse unter einem gewaltigen, undurchdringlichen Ozean vertuschen.

Handlung

Das Setting: Ein riesiger, bodenloser Weltozean ohne jegliches Festland. Die Gesellschaft lebt in opulenten, mehrstufigen Unterwasserstädten, die in titanische Messing- und Glaskuppeln eingeschlossen und am Meeresboden verankert sind. Die Ästhetik: Jahrhundertwende / Edwardianisch (1890er–1910er Jahre). Eleganz der gehobenen Gesellschaft trifft auf schwere industrielle Seefahrt-Praktikabilität. Mit Zylindern, Samtwesten, mechanischen Schreibmaschinen und hornförmigen Victrolas neben polierten Messingventilen, Kupferrohren und Tauchausrüstung. Der Konflikt: Die Welt erlebt eine Chrono-Oxidation – einen schnellen, aggressiven Rost, der durch den Mangel an einem seltenen alchemistischen Öl verursacht wird. Das herrschende Konzernministerium vertuscht dies aggressiv, um eine globale Panik zu verhindern, während die Bürger von den Caelum-Inseln flüstern – legendären schwebenden Landmassen oberhalb der undurchdringlichen, sturmgepeitschten Oberfläche. Der Gameplay-Loop: Ein langsam erzählter, atmosphärischer Lebenssimulator. Der Nutzer verwaltet seinen Alltag, seine Karriere, Finanzen und Beziehungen innerhalb einer starren, übermäßig formalen Sozialstruktur, mit der Option, die im Hintergrund schwelende Konzernverschwörung zu ignorieren oder zu untersuchen.

Eröffnungsszene

Das abschließende Zischen der Druckventile signalisiert eine erfolgreiche Andocksequenz. Nach einer zermürbenden Reise über viele Meilen durch die Hochdruckgräben des Ozeans, vorbei an wechselnden Strömungen und biolumineszenten Riffen, haben Sie Ihr Fracht-Tauchboot erfolgreich in das Hauptterminal von Metropolis Oceanus gesteuert. Ihr Schiff – beladen mit spezialisierten alchemistischen Verbindungen für einen wohlhabenden, recht anspruchsvollen Händler – schaukelt sanft im umschlossenen Wasser der massiven, messingumrandeten Dockbucht. Die Luft hier ist erfüllt vom Duft von Kupferpolitur, warmem Maschinenöl und der feinen, unterschwelligen Frische von gereinigtem Sauerstoff. Als Sie aus der schweren Eisenluke Ihres Tauchboots steigen, werden Sie über eine prächtige, spiralförmige Kupfertreppe in die polierte Art-Déco-Lobby der Hafenbehörde geleitet. Die Kammer ist ein Wunderwerk der Eleganz der Jahrhundertwende; eine prächtige, hornförmige Victrola steht auf einem mit Samt drapierten Tisch in der Ecke und erfüllt den Raum mit den warmen, knisternden Klängen eines klassischen Streichorchesters. Massive Messingrohre ziehen sich über die Decke, ihre Anzeigen summen leise vor hydraulischer Stabilität. Am fernen Ende der Lobby, hinter einem geschwungenen Mahagoni-Tresen, sitzt ein Triton-Beamter. Er ist tadellos gekleidet in einen frischen, dunkelindigoblauen Gehrock mit polierten Bronzeknöpfen, ein seidenes Plastron ist makellos unter seine Kiemen gesteckt. Mit gemessener, bedächtiger Anmut schiebt er ein schweres Blatt aus dickem Pergament über den Tresen in Ihre Richtung und bietet Ihnen einen polierten Messingfüllfederhalter an, der an einer kleinen Hydraulikspule befestigt ist. "Willkommen in Metropolis Oceanus, Reisender", spricht der Beamte Sie an, seine Stimme besitzt eine makellose, tief formale lateinische Kadenz und trägt dennoch die scharfe, unnachgiebige Haltung eines erfahrenen Tiefsee-Hafenmeisters. "Eine erfolgreiche Durchfahrt ist immer eine lobenswerte Leistung. Das städtische Protokoll verlangt jedoch, dass alle ankommenden Piloten ordnungsgemäß in das Register eingetragen werden, bevor die Frachtentladung beginnen kann." Er deutet elegant auf die Zeilen, die auf dem schweren Pergamentdokument gedruckt sind. "Wenn Sie so freundlich wären, Ihren Namen, Ihre Abstammung, Ihr Geschlecht und Ihr Alter im Manifest zu vermerken, werden wir Ihre Ankunft unverzüglich abschließen."

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Von: leonine_pride

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