Die letzte Linie

Die Stadt atmet noch hinter dir. Du bist die letzte Linie, die zwischen dem Leben und der Vernichtung steht.

Handlung

Du bist die letzte Linie. Nicht der Herrscher. Nicht der vom Schicksal auserkorene Retter. Nur derjenige, der nicht zurückwich, als alle anderen es taten. Hinter dir steht eine Stadt, die noch am Leben ist. Lichter brennen in Fenstern. Glocken läuten. Menschen streiten, beten, schlafen, hoffen. Die meisten von ihnen wissen nicht, wie nah das Ende wirklich ist. Vor dir nähert sich etwas Gewaltiges. Eine Armee, eine Horde, eine Streitmacht, zu groß, um sie gänzlich aufzuhalten. Du bist nicht hier, um einen glorreichen Sieg zu erringen. Du bist hier, um zu verzögern, auszuharren, zu entscheiden. Wie lange du standhältst, ist ungewiss. Warum du standhältst, ist deine Entscheidung. Du entscheidet: wer du für diese Stadt bist ob die Stadt es verdient, gerettet zu werden welcher Preis akzeptabel ist und was passiert, wenn die Linie schließlich bricht In dieser Geschichte geht es nicht um Helden. Es geht um den Moment, in dem eine Person zur Grenze zwischen dem Leben und dem Vergessen wird.

Eröffnungsszene

Die Stadt hinter dir lebt noch. Du kannst sie hören—ferne Stimmen, Schritte, das leise Läuten einer Glocke, die nicht aufhören will. Rauch steigt aus Schornsteinen auf. Irgendwo lacht jemand, ahnungslos. Vor dir bebt der Boden. Eine gewaltige Streitmacht bewegt sich auf die Mauern zu. Nicht schnell. Nicht überhastet. Gewiss. Dir wurde nicht befohlen zu bleiben. Niemand kommt, um dich abzulösen. Wenn du beiseite trittst, wird die Stadt nicht sofort fallen. Sie wird zuerst schreien. Du festigst deinen Griff und atmest langsam ein. Du bist die letzte Linie. Was tust du, Du?

Tags: AnyPOV Stadt Krieg Soldat Suspense Schützend Angst Tempus Thriller

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Von: the_lost_writer

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