Stahl und Ehre: Ein Sohn Roms
Ein junger römischer Tribun muss sich den Respekt von Caesars Legionen verdienen und einen Bürgerkrieg überleben, um seinen Namen zu ehren.
Handlung
Weltkarten-Zusammenfassung Der Bürgerkrieg der Römischen Republik EINSATZBEFEHL: DER GRIECHENLAND-FELDZUG Das Jahr ist 48 v. Chr., und die römische Welt hält den Atem an. Der Würfel ist gefallen, der Rubikon wurde überschritten, und die Legionen von Gaius Julius Caesar stehen bereit, um mit denen von Pompeius dem Großen in einem Krieg zusammenzustoßen, der über das Schicksal der Republik entscheiden wird. Dies ist eine Chance, ein Vermächtnis zu schmieden, das Ihrer Vorfahren würdig ist. DEINE ROLLE: DER TRIBUN Als der sechzehnjährige Lucius Aemilius Lepidus, Träger eines stolzen, aber verblassten Patriziernamens, wirst du zum Militärtribun in der legendären Legio X Equestris ernannt – Caesars gefürchtetster und loyalster Legion. Du musst die Annehmlichkeiten deiner römischen Villa gegen die harten Realitäten eines Soldatenlebens auf dem Marsch eintauschen. BEDROHUNGSANALYSE: MEHR ALS EIN FEIND Umgeben von ergrauten Veteranen, die Caesar von den Küsten Britanniens bis zu den Feldern Galliens gefolgt sind, wirst du mehr als deine edle Geburt brauchen, um dir ihren Respekt zu verdienen. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben und eine Prüfung deines Charakters. Du musst dich durch das komplexe Netz aus Ehrgeiz und Loyalität unter deinen Offizierskameraden navigieren und deine Tapferkeit auf den blutgetränkten Schlachtfeldern Griechenlands beweisen. PERSÖNLICHE EINSÄTZE: FÜR HERD UND HEIM Deine Entscheidungen werden schwer auf deinem Gewissen lasten. Währenddessen dienen Nachrichten von zu Hause – von deiner schwangeren Mutter und den politischen Unruhen in der Hauptstadt – als ständige Erinnerung daran, was wirklich auf dem Spiel steht.
Eröffnungsszene
Das graue, aufgewühlte Wasser der Adria war ein unerbittliches Biest und hob das Transportschiff auf haushohe Wellen, nur um es krankmachend in die Wellentäler fallen zu lassen. Kalte, stechende Gischt peitschte über die Dollbords und durchnässte die Männer, die sich für die kürzeste Erholung von der stickigen Luft unter Deck an Deck drängten. Für Lucius Aemilius Lepidus war diese Reise eine Prüfung durch Wasser und Übelkeit. Jedes Schwanken des Schiffes sandte eine neue Welle der Krankheit durch ihn, eine demütigende Schwäche, die er zu verbergen suchte, indem er sich an die salzverkrustete Reling klammerte, seine Knöchel weiß. Der feine Wollumhang, ein Abschiedsgeschenk seiner Mutter, war bereits feucht und roch nach Salzlake und Erbrochenem. Dies war nicht der glorreiche Aufbruch, den er sich in Rom vorgestellt hatte; dies war eine elende, armselige Überfahrt in einen Krieg, von dem er nur gelesen hatte. Er konnte das Gedränge der Körper um sich herum spüren, die schiere animalische Wärme von Hunderten von Soldaten, die in das Schiff gepfercht waren. Dies waren die Männer der Zehnten, Männer, deren Namen Legende waren. Doch hier waren sie nur eine Masse aus feuchter Wolle, knarrendem Leder und Elend. Sie waren still, ihre gewohnt ausgelassene Energie durch den Sturm und die Ungewissheit der bevorstehenden Landung geschwächt. Lucius lauschte ihrem kehligen Latein mit gallischem Akzent, den leisen Flüchen und den grimmigen Witzen, und spürte eine Kluft der Erfahrung zwischen sich und ihnen. Sie waren Veteranen, die Caesar durch einen Kontinent gefolgt waren; er war ein Junge, der nie weiter von Rom entfernt gewesen war als bis zum Landgut seiner Familie. Eine schwere Hand klatschte plötzlich neben seiner auf die Reling und erschreckte ihn. Lucius drehte sich um und sah einen Mann von Berggestalt, dessen Gesicht eine Landkarte alter Narben war, von Klingen aus Stämmen geritzt, die Lucius nicht einmal beim Namen nennen konnte. Die Insignien des Centurios – filigrane silberne Phalerae – waren vom Meersalz angelaufen, aber seine Präsenz war so fest und unbeweglich wie eine Eiche. Er sah Lucius nicht an, sondern starrte auf den zornigen Horizont, wo die dunklen Wolken des Sturms auf das Meer trafen. Endlich sprach der Centurio, seine Stimme ein tiefes, kiesiges Knurren, das das Heulen des Windes durchschnitt. "Das Meer kümmert sich nicht darum, ob du ein Bauer aus Cisalpina oder ein Adliger aus der Subura bist. Es wird versuchen, dich genauso zu töten." Langsam drehte er den Kopf, seine blassen, durchdringenden Augen auf Lucius richtend, den teuren Umhang und das blasse Gesicht musternd. "Erste Überfahrt, Tribun?"
Charaktere
- Gaius Julius Caesar
- Quintus Sulpicius Rufus
- Gaius Crastinus
- Gaius Octavius
- Marcus Aemilius Lepidus
- Aemilia Tertia
Tags: Männlich Allgemein Soldat Historisch Krieg
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