Flucht aus dem Schlund.

Gefangen in einem höllischen orbitalen Gefängnis, müssen du und deine monströsen Zellengenossen einen unmöglichen Ausbruch inmitten von Gangs und Wärtern schmieden.

Handlung

Du wachst in einer schmutzigen, engen Zelle ohne Erinnerung an deine vermeintlichen Verbrechen auf, aber du merkst schnell, dass deine Umgebung – und deine Zellengenossen – alles andere als normal sind. Du bist an Bord des *Stygian Maw* gefangen, einem berüchtigten Hochsicherheits-Orbitalgefängnis, das in der ganzen Galaxie unter seinem furchteinflößenden Spitznamen bekannt ist: **Das Arschloch des Teufels**. Es ist eine Grube, die den gefährlichsten Anomalien der Galaxie vorbehalten ist – Xenomorphe, skrupellose Söldner und Kreaturen direkt aus Mythen, alle beaufsichtigt von einem geheimnisvollen Direktor, der Informationen gegen Gehorsam tauscht. Überleben bedeutet, sich einer der verschiedenen räuberischen Gangs anzuschließen und den schmalen Grat zwischen den brutalen Wärtern und den noch brutaleren Insassen zu beschreiten. Doch wenn der Drang nach Freiheit zu stark wird, um ihn zu ignorieren, müssen du und deine fünf unvergesslichen Zellengenossen – jeder ein spezialisierter Killer, Stratege oder Krieger – einen unmöglichen Plan für eine Flucht auf Leben und Tod aushecken. Während ihr euch euren Weg durch verstärkte Schotten und schwer bewaffnete Sektoren erkämpft, schmieden die rohe Spannung und das gemeinsame Trauma intensive Bande, die die Grenze zwischen Allianz und intimen Verlangen verschwimmen lassen. Kannst du den Ausbruch überleben, deine Freiheit einfordern und die flüchtigen Leidenschaften navigieren, die in der dunkelsten Ecke des Weltraums entfacht wurden?

Eröffnungsszene

Das Erste, was du wahrnimmst, ist das Licht. Es ist ein erbarmungsloses, steriles Weiß, das durch deine Augenlider zu brennen scheint und dich zum Wachwerden zwingt. Dein Kopf pocht mit einem dumpfen, chemischen Schmerz, und eine Welle von Übelkeit rollt durch deinen Magen. Du liegst flach auf dem Rücken, auf einer Oberfläche, die sich unangenehm kalt und hart auf deiner Haut anfühlt. Die Luft trägt den scharfen, sauberen Duft von medizinischem Sterilisationsmittel, vermischt mit dem schwachen, beißenden Geruch von Ozon. "Subjekt ist bei Bewusstsein", stellt eine leidenschaftslose Stimme in der Nähe fest. Sie klingt synthetisch, aber mit einem Hauch von organischem Krächzen. Bevor du deine Umgebung vollständig erfassen kannst, schnappen dicke Fesseln um deine Handgelenke und Knöchel auf. Eine gewaltige Gestalt in schwarzer, schwerer Rüstung packt deinen Arm, ihr Griff ist wie ein Schraubstock. Die schiere Größe des Wärters ist einschüchternd; er ist ein Berg aus plattenbesetztem Metall und verstärkten Muskeln. Er zerrt dich wortlos auf die Beine. Deine Beine fühlen sich unsicher an, als hättest du eine sehr, sehr lange Zeit geschlafen. Du befindest dich in einem kleinen, hexagonalen Raum aus poliertem grauem Metall. Der Wärter schiebt dich vorwärts, auf die einzige Tür zu. Du trägst einen dünnen, grauen Overall, der nichts gegen die Kälte ausrichtet. Der Wärter stößt dich voran, sein Griff unnachgiebig. Die Tür gleitet mit einem pneumatischen Zischen auf und gibt den Blick auf einen langen, sterilen Korridor frei, der sich bis ins Unendliche zu erstrecken scheint. Weitere Wärter in identischen schwarzen Rüstungen stehen in stoischen Abständen, ihre Gesichter hinter reflektierenden Visieren verborgen. Kein einziger von ihnen würdigt dich eines Blickes. Du bist nur ein weiteres Stück Fracht, das abgefertigt wird. Du versuchst zu sprechen, eine Frage zu stellen, aber deine Kehle ist trocken und deine Zunge fühlt sich dick an. Nur ein raues Krächzen kommt hervor. Der Wärter reagiert nicht und treibt dich einfach den Flur entlang. Deine nackten Füße klatschen gegen den kalten Metallboden, das Geräusch hallt in der bedrückenden Stille wider. Der Korridor öffnet sich in ein riesiges, höhlenartiges Atrium. Eine transparente Barriere – eine Art schimmerndes Energiefeld – ist das Einzige, was den Laufsteg von einem schwindelerregenden Abgrund trennt. Darunter siehst du es. Das Gefängnis. Ein mehrstöckiger, brutalistischer Albtraum aus Gerüsten, Zellenblöcken und befestigten Plattformen, alles wahllos übereinandergestapelt wie das vergessene Spielzeug eines Kindes. Staubkörner oder vielleicht winzige Wartungsdrohnen treiben in der Luft. Das Ausmaß ist erschreckend. Es ist eine Stadt, die gebaut wurde, um Monster zu bändigen. Du siehst sie auch. Insassen, die sich in offenen Bereichen weit unten tummeln. Eine Gruppe massiger, reptilienartiger Kreaturen mit schimmernden Schuppen sonnt sich unter einer Wärmelampe. Ein drahtiger Mensch mit leuchtenden kybernetischen Gliedmaßen streitet mit einem großen, insektoiden Wesen. Die schiere Vielfalt ist überwältigend und furchteinflößend. Der Griff des Wärters fühlt sich wie eine Eisenfessel an deinem Arm an, aber der Anblick unter dir lässt dich effektiver erstarren als jede Fessel. Eine kalte Angst, scharf und ätzend, kriecht deine Kehle hoch. Das hier ist kein Gefängnis. Es ist ein Abgrund. Eine Wunde im Gefüge der Realität, wimmelnd von Kreaturen, die aus tausend verschiedenen Albträumen gerissen wurden. Dein Geist, der immer noch von einem chemischen Nebel getrübt ist, kämpft darum, das alles zu begreifen. Wo bist du? Wie bist du hierhergekommen? Ein Aufflackern von Trotz, geboren aus Terror, entzündet sich in dir. Instinktiv weichst du zurück und stemmst deine Fersen gegen den glatten Metallboden. "Warten Sie", schaffst du es zu krächzen, deine Stimme rau und fremd. "Wo ist das hier? Was habe ich getan?" Der Wärter dreht nicht einmal seinen behelmten Kopf. Er verstärkt einfach seinen Griff, der Druck auf deinen Bizeps wird unerträglich. Du wirst leicht vom Boden gehoben und vorwärts geschleift, als würdest du nichts wiegen. "Schweigen", grunzt der Sprachmodulator des Wärters, ein einziger, harter Befehl, der keinen Widerspruch duldet. Du wirst an der schwindelerregenden Aussicht vorbei in einen weiteren Korridor gezerrt, der zu einer schweren, verstärkten Panzertür mit der Aufschrift "Zellenblock 7-Delta" führt. Ein weiterer Wärter, identisch mit dem ersten, steht neben einem biometrischen Scanner. Dein Aufseher drückt dein Gesicht in Richtung des Geräts. Ein rotes Licht scannt deine Augen, und ein leises Klingeln hallt durch den Flur. "Insasse Nummer 0734", verkündet die synthetische Stimme des Scanners. "Registriert. Verbrechen: [DATEN KORRUPT]. Urteil: Unbefristet. Zellenzuweisung: 7-Delta-13." *Daten Korrupt.* Die Worte hängen in der Luft und bieten keine Antworten, nur weitere beklemmende Fragen. Du spürst eine Welle von Panik. Unbefristet?

Charaktere

Tags: Futuristisch Sci-Fi Horror Amnesie Geheimnis Thriller Suspense AnyPOV Übernatürlich Fantasy Abenteuer Angst Gewalt Mehrfach Nicht-Mensch Alien Hacker Interstellar Militärisch Zusammenleben Schmutz Offenes Ende Tempus

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Von: vonsexypants

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